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Montag, 06 Februar 2012
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Ende der Diplomarbeit PDF Drucken E-Mail
Freitag, 01 Juli 2005

Es ist vollbracht, nachdem ich meine Diplomarbeit(DA) am 1. März angemeldet hatte, kann ich heute endlich Vollzug vermelden. Die letzten Tage waren noch einmal hart, die Motivationskurve sank gegen null und das Ziel war nur noch fertig werden.

Nun aber präsentiert sich die Diplomarbeit auf 118 Seiten, insgesamt 26.635 Wörtern und 199.907 Zeichen. Da ist einiges zusammengekommen. Ich den letzten Tagen noch nochmal Stress, das Drucken und binden ist zwar billig (152,40 R$ für 4 Exemplare), aber unkomliziert, wenn man ein bestimmtes Ergebnis haben möchte. Von Montag bis Donnerstag war ich mindestens einmal pro Tag in meinem Druckshop, damit es auch ja klappt. Der Versand nach Deutschland per Post gestaltete sich auch nicht so einfach, nun aber ist ein sechs Kilogramm schweres Paket auf dem Weg nach Deutschland.

Tja, und ohne meine Dopingmittel hätte ich es auch nie geschafft. ,-) Meine Haribo Goldbären und Ritter-Sport-Schokolade Ration, die ich im Januar erhalten habe, hat bis zum Schluß gereicht, ich war halt sparsam. Wichtiges Dopingmittel war der Chá Preto von Leão, von dem ich täglich mindestens drei Becher konsumiert habe, nicht zu vergessen der Kaffee.

Wichtiges Motivationsmittel aber war die Flasche Becks, die mir Thomi im Februar mitgebracht hatte. Das leckere Pils aus meiner Heimatstadt ist hier überhaupt nicht zu bekommen und ich hatte mir geschworen das erst zu trinken, wenn ich vollständig fertig bin. Über drei Monate wurde es im Kühlschrank aufbewahrt und ich konnte es gegen viele Versuche meiner Mitbewohner und Freunde verteidigen: Du kannst es gerne trinken, aber sorg dafür, daß ich bis zum Ende meiner DA ein neues hab...

Nun isses es weg und es war eine Freude die ersten Tropen auf meiner Zunge perlen zu lassen und den herben Geschmack zu geniessen. Ebenso hatte ich mir den leckeren Carbenet Sauvignon Reserva aufgehoben...

Dann darf ich noch mein liebes Gericom-Laptop loben, hat nen guten Job gemacht auch wenn es abundzu mal heisser wurde und der Lüfter sich geräuschvoll zu Wort meldete. Nicht so wie mein Schreibprogramm, was mich desöfteren aufgrund der Formatierungsprobleme an den Rand der Verzweifelung getrieben hatte. Das ist nun aber alles Geschichte. Seit gestern bin ich nun Computer los computerlos, ich konnte das Notebook sehr gut an einen Brasilianer verkaufen und nun kann ich in Deutschland einen Neustart wagen...

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