 | Vielleicht ist der Karneval von Rio de Janeiro das "grösste Spektakel der Welt", aber Salvador hat "das grösste Volksfest der Welt". Fast eine Woche lang waren wir mittendrin in diesem Spektakel, einfach unvorstellbar, was da abgeht - ein Livebericht. |
Es geht also los zum größten Strassenkarneval der Welt. Wir haben uns bereits Ende November überlegt nach Salvador zu fahren, um dort den Carnaval zu verbringen. Im Team sind Jose, Jana, Karo, Eva und ich. Alle reisen unterschiedlich an, Karo direkt aus Santiago de Chile, Eva und Jana mit dem Flugezeug von Sao Paulo, Jose und ich mit dem Bus. Ich treffe Jose auf dem Busbahnhof von Rio de Janeiro, er ist gestern abend bereits in Curitiba gestartet und hat bereits unsere reservierten Tickets organisiert. Auf geht es zu einer 25 stündigen Busfahrt. Einer wahrscheinlich längsten, die ich je gemacht habe. Wir fahren mit Itaberim und haben uns ein wenig Luxus gegönnt, ein Semileito soll einen wenigsten nachts schlafen lassen. Wir sitzen in der zweiten Reihe und haben einen exzellenten Blick auf die Strasse. Vor uns sitzt eine etwas rundlichere Frau, die sofort anfängt zu schnarchen. Mein Gott, das kann ja heiter werden, denke ich. Neben uns sitzt eine Mutter mit ihrem ca. 5 jährigen Sohn, aber dazu später mehr. In Rio ist es stark bedeckt und kaum als wir die Stadt verlassen fängt es an zu regnen. Es geht hoch in die Berge, unser Busfahrer will die nächsten Stunden keine Pause machen und legt sich ins Zeug. Er heizt die Berge hoch und der Fahrstil lässt einem das ein oder andere Mal das Atmen vergessen. Nach ca. 3 Stunden ist der kleine Junge neben uns völlig fertig und übergibt sich, es kommen zwar nur kleine Brocken raus, aber trotzdem ist die ganze Sache nicht so lecker. Die Mutter ist völlig überfordert und kriegt erst nach einer Weile die Situation in den Griff. Sie macht aber den Fehler dem Jungen mit Getränken und Keksen wieder den Magen zu füllen, nach einer weiteren Stunde übergibt er sich natürlich wieder, diesmal etwas flüssiger und alles auf den Sitz und seine Klamotten, wie lecker. Dazu fällt die dicke Frau vor uns noch ein zu schnarchen, tolle Busfahrt. Landschaftlich ändert sich einiges auf der Fahrt. Auf der ca. 10 Meter breiten sind so viele und vor allem tiefe Schlaglöcher, daß die Autos, Lkws und Busse Slalom fahren mit vielleicht 5-10 km/h und das über mehrere Kilometer. Die Berge hinter Rio mit einer reichlichen grünen Vegetation, mit dem tropisch feuchten Klima haben wir verlassen und wir kommen in eine Hochlandebene mit halbtrockenem Klima. Dann durchqueren wir den Polígono das Secas, einen Dürre-Korridor, der sogar Kakteen und Steppe aufweist. Die Nacht schlafe ich prima, Ohropax und Schlafbrille lassen mich von 23 Uhr bis 10 Uhr morgens durchschlafen, im Gegensatz zu José empfinde ich die Reise als völlig stressfrei. Nur ein Problem gibts noch, ca. eine Stunde vor Salvador halten wir im Rodoviaria, um einige Leute aussteigen zu lassen, leider kann der Busfahrer danach nicht mehr den Gang einlegen und wir kommen nicht weiter. Ich nutze die Zeit, um im nahegelegenen Internet meine Mails zu checken und nach einer Stunde Wartezeit kann das Problem gelöst werden. Alles in allem verzögert das aber unsere Reisezeit von 25 auf 28 Stunden, aber egal. Wir kommen schließlich wohlbehalten an in Salvador, der drittgrössten Stadt von Brasilien. Insgesamt leben hier 3 Millionen Menschen, 75% davon sind Schwarze. Ihr afrikanischer Einfluß ist nicht zu verkennen, ob bei den spiritistische Zeremonien sog. Candomblés, dem Kampftanz Capoeira, der Kunst, der Folklore und der exzellent, aber fettreiche bahianische Küche. Hier herrscht eine Jahresdurchschnittstemperatur von 25 Grad, als wir ankommen haben wir bereits 35 Grad, wir werden einen warmen Carnaval erleben. Mit dem Taxi geht es zur Pousada, wo wir schließlich die anderen treffen. Die Zimmer sind einfach, wir hatten nichts anderes erwartet, aber es war auch das günstigste Angebot, was wir finden konnten. Aber zentraler geht es kaum noch, unsere Pousada liegt direkt an der Strandpromenade, also auch direkt am Strand und genau vor unserer Pousada warten die Trucks bevor sie sich für die Parade am Startpunkt Farol da Barra in Bewegung setzen. Hier befindet sich der allgemeine Sammelpunkt und von hier bewegt sich die Menge entlang der Meeresstrände von Salvador bis zum Stadtteil Ondina. Die Gesamtstrecke umfasst ca. 4 km und ist auch unter dem Namen"Alternativ-Parade" bekannt, weil sie zur Entlastung der übervollen "Parade der Avenida" ins Leben gerufen wurde. Ein Block besteht aus einem Trio Elétrico, einem weiteren Hilfsfahrzeug, 3000 wild mittanzenden Mitgliedern und einer ca. 1500 Mitglieder starken Schutztruppe, die durch gespannte Seile dafür sorgen, dass es einen Sicherheitsabstand zum Publikum gibt. Jedes Mitglied trägt eins der Trikots des Blocos, also alle im gleichen Outfit. Ein Trio Elétrico ist eigentlich ein megaaufgemotzter LKW-Truck, mit einer riesen Buehne auf dem Anhänger, oben befinden sich die Bands, während man unten Getränke kaufen oder in den mitfahrenden Toiletten seine Notdurft verrichten kann. Die mittlere Geschwindigkeit eines Trios liegt bei ca. 2-5 km/h, ein richtiges StopNgo fahren. Die gesamte Dauer der Parade Barra/Ondina betraegt 4-5 Stunden. Der erste Trio startet am ersten Tag um 19 Uhr, der letzte machte sich um 3.30 Uhr auf die Reise. Auf den Wagen lassen sich die brasilianischen Stars feiern, allen voran Ivete Sangalo, Chiclete com Banana, Daniela Mercury und Banda Eva. Alle nationalen Berühmtheiten der brasilianischen Pop, Rock und Sambaszene und sogar der Kulturminister Gilberto Gil lassen es sich nicht nehmen, den Carnaval in Salvador zu feiern. Wir sind heute am ersten Tag des Canavals die sogenannten "Folião Pipocas" (Die Popcorn-Narren), weil wir uns ausserhalb der Absperrungen befinden. Ohne dass man etwas bezahlen muss, verfolgen wir das bunte Treiben am Rande der Parade. Aber egal ob innerhalb der Zone oder ausserhalb, es wird überall ausgelassen getanzt, gesprungen gehüpft, geflirtet, geknutscht und vergnügt. Überall streifen die "Ambulantes" herum, jene Bauchladenhändler, die vom eisgekühlten Bier über Caipirinha bis zum gegrillten Käse alles mögliche anbieten und das zu Preisen von 1,50 Reals für ein Bier, das Nova Shin, das offizielle Karnevalsbier ist teilweise gar für 1 Real zu erwerben. Man kann allerdings auch alkoholfreie Getränke wie eisgekühlte Kokosnüsse oder frischgepressten Caldo de Cana(Zuckerrohrsaft) kaufen. Auf den Strassen feiern die ärmsten Leute der Stadt neben den reichen Touristen, ein friedliches Miteinander. Während allerdings die meisten Menschen nach den Umzügen und den Parties todmüde in ein warmes, kuscheliges Bett fallen, übernachten viele Menschen am Strand oder auf den Strassen. Teilweise um Ihre schmalen Reichtümer zu beschützen, wie z.B. ihre aufgebauten Garküchen oder meistens damit sie den langen Weg zurück in die Favela nicht antreten müssen. So schlafen junge und alte Menschen auf Pappen oder ganz ohne Unterlage auf den Strassen. Das Outfit der tanzenden Menge ist meist sehr luftig, die Mädels haben tiefausgeschnitte Oberteile, tragen keinen BHs oder nur eben jenen. Sie springen und hüpfen durch die Strassen, halten kurz an, lassen ihre Hüften zu den Sambarythmen kreisen und trippeln dann in der Menge weiter. Kleine Jungs und Mädchen, laufen nur in kurzer Hose barfuß durch die Strassen, erfreuen sich im Trubel dabei sein zu dürfen und probieren die ein oder andere Getränkedose zu sammeln. Wir lernen Steffen, einen Flugbegleiter aus Berlin, kennen. Zusammen mit ihm, 2 netten Holländerinnen, einigen Brasilianern und einem weiteren deutschen Pärchen stürzen wir uns ins Getümmel, jeden Abend in anderer Konstellation. Gott sei Dank, sind noch ein paar andere Leute dabei, vor allem mit den Brasilianern macht es einen Heidenspass Bier und Caipi zu trinken und zu feiern. Das tägliche Programm sieht dann meist so aus, morgens das Frühstück geniessen, vorher vielleicht anstatt einer Dusche kurz ins Meer hüpfen, dann Strandtag entweder auf der naheligenden Insel oder direkt beim Leuchtturm. Dann einen schnellen Snack zum Abendessen verhaften und sich dann ins Getümmel der Paraden stürzen. Selbstverständlich wollen wir natürlich in einem Bloco direkt mitlaufen, Steffen, Jose, Karo und ich übernehmen die Planung. Gar nicht so einfach, wir sind nach dem Besuch von drei Shoppings erst erfolgreich, man wird von einem zum anderen geschickt. Und dann die Qual der Wahl, wo soll man mitlaufen, eigentlich würden wir gerne bei Ivete Sangalo mitlaufen, dem Topstar in Brasilien, aber leider gibt es keine Shirts mehr, außerdem wären die unerschwinglich gewesen. Wir entscheiden uns schließlich für Daniela Mercury, die auch international bekannt ist. Für 180 Reals, stolzer Preis, bekommen wir jeder ein grünes Crocodil-Shirt. Es sieht leider aus, wie ein bedruckter Kartoffelsack. Die Form ist skandalös, es gibt nur eine Standardgröße und das scheint xxl zu sein. Steffen und ich ergreifen als erstes die Initiative und lassen beim Schneider um die Ecke die Shirts umarbeiten. Nach einer Stunde und zwei Bieren später haben wir jeder ein schickes Muscle-Shirt, welches genau auf unsere Konfektionsgröße angepasst ist und das ganze für 8 Reals. Bei Steffen ist es ein wenig eng ausgefallen, bauchfrei, sieht ein wenig schwul aus. Aber bei dem Preis, kann man nicht meckern. Während des Kaufs der T-Shirts haben wir einen Brasilianer(Wenzel) und einen Amerikaner(Thomi) kennengelernt, die beiden Schwulen haben wir später mitten im Zug wiedergetroffen. Die Beiden wollen im gleichen Zug wie wir mitlaufen und da sie eine klasse Wohnung im 10. Stock direkt am Startpunkt hatten, lag es nah dort das Warm-Up vorzunehmen. Wir wollen im Crododilo-Bloco mitlaufen, der 1985 von einer Gruppe Ex-Studenten des traditionellen "Colégio Baiano" gegründet wurde. Im Jahre 1996 übernahm die Sängerin Daniela Mercury das Kommando des "Krokodils". Dieser Bloco war der erste, der die Alternativstrecke "Barra/Ondina" fuhr. Das Ergebnis war ein so grosser Erfolg, daß die Strecke zum festen Bestandteil wurde. Das Erkennungssymbol ist wie gesagt ein kleines Krokodil, Steffen ließ es sich nicht nehmen und sang in Anlehnung an Schnappi, das kleine Krokodil immer: "Strucki, das kleine Krokodil..." Also rein in den Bloco, sofort werden wir von der Masse mitgerissen, eine wilde Meute ist unterwegs, wir mittendrin. Das Hemd, leider aus Polyester, ist nach 60 Sekunden klitschnass, Schweiß, verschüttetes Bier und andere Getränke, die durch die Luft fliegen, sind dafür verantwortlich. Dann wird auch noch überall Schaum, Rasierschaum, etc. durch die Luft gesprüht. Nach weiteren 60 Sekunden haben wir uns alle schon komplett verloren, ich und Jana finden die anderen nach 10 Minuten zufällig wieder, Karo bleibt aber bis zum Ende verschollen. Während Wenzel uns direkt an die Spitze des Zuges führt, schließt Jana Freundschaft mit einer dicklichen Brasilianerin mit der sie bis zum Schluß Händchen halten durch die Menge tanzt. Die Brauerei Brahma verteilt sogenannte Bierdenkblasen, die man am Kopf tragen kann(schwer zu beschreiben, siehe Foto). Es gibt aber auch noch zwei aufblasbare Varianten, eine große und eine kleine, die man bequem mit einer Hand tragen kann. In unserem Bloco gibt es nur 5 große Bier-Denkblasen, eine davon fliegt mir dann zu. Ganz schön schwierig, die ganze Zeit den Arm zu heben und darauf zu achten, daß sie mir nicht aus der Hand geschlagen wird, sie ist schließlich sehr begehrt. Aber ich kann mich bis zum Ende behaupten. Gott sei Dank gibt es ja überall Bier und Caipi zu kaufen. Das heißt der Nachschub ist gesichert, aber nur Alkohol geht auf Dauer dann doch nicht, ein kühles Wasser ist ab und zu nötig. Wenzel, der als Sportlehrer arbeitet, hat ein Riesentalent andere Menschen zu motivieren. Er schafft es mit erhobenenen, ausgestreckten Händen und dem Ausrufen von "Segura, segura!" die Menschen zum Stehen zu bringen. Der Bloco ist ja ständig in Bewegung, die Leute vor dem Wenzel laufen ganz normal weiter, alle nachfolgenden werden von Wenzel und uns, seinen beiden Hilfssheriffs Steffen und mir, gestoppt. "Segura, segura!". Durch die nun wartenden Menschen entsteht ein Stau und eine Lücke zu den vorauslaufenden, Wenzel motiviert die Leute seine Gestiken nachzumachen, Hände nach links, nach rechts, nach oben, nach unten und so weiter. Irgendwann zählt er dann runter 3, 2, 1 und dann setzt sich die tosende Masse in Bewegung mit dem Ziel möglichst schnell wieder den Anschluß an die vorauslaufende Menge zu finden. Ein unglaubliches Gefühl, wir wollen mehr. Immer und immer wieder probieren wir die Menge zum Stehen zu bringen, mal schlüpfe ich direkt mit in die Menschenmenge rein, um mitten in der Masse die Bewegungen nach zu machen und dann wild tanzend, hüpfend sich von der Meute mitziehen zu lassen. Das ganze ist schon ein wenig kräftezerrend, aber der Spaß überwiegt. Bei Wenzel im Appartment haben wir bereits im Fernsehen beobachten können, wie andere Leute ebenfalls die Menge animierten und es sah unglaublich aus, einfach genial. Nach über 4 Stunden sind wir so kaputt vom feiern und tanzen, daß wir nur noch gemütlich im Zug mitlaufen können. Aber wir sind nicht die einzigen, die Brasilianer haben auch nicht mehr die Kondition und so ist die letzte Stunde eher ein gemütliches Auslaufen. Ich schaffe es dann auch noch bei Daniela Mercury auf den Hilfs-LKW drauf, um ein paar Fotos zu schiessen, aber ich bin zu spät, es gibt nicht mehr so die tollen Motive, alle Feiernden sind kaputt und nicht mehr so ausgelassen am Feiern. Nach über 5 Stunden Feiern ohne Stop machen wir uns langsam auf den Heimweg und lassen in unserer Pousada bei leckeren Säften den Abend ausklingen. Im schwarzen Bahia wurde früher auch wie in Rio der Carnaval in besonders geschmückten Kleidern der Sambaschulen gefeiert, in den 70er begann man aber mit der Reafrikanisierung des grössten Festes der Stadt. Die mehrheitlich schwarze Bevölkerung entdeckte ihr afro-brasilianischen Ideal und kreierte einen neuen karneval, der sich von allen anderen im Land ganz wesentlich unterscheiden sollte. In den 80er Jahren wurden dann die ersten Trio-Elétrico gebaut, mit Transistor-Ausrüstung und einer Liveband incl. Instrumenten. Der sogenannte Bloco Filhos de Gandhi war von Anfang an dabei, es ist auch der älteste Afro Bloco, alle Mitglieder tragen die blau-weiße Tracht von Gandhi, alles mit einem religiösen Hintergrund. Weiterhin bekannt sind zum Beispiel Trommler von Olodum, die u.a. bei Michael Jackson im Video zu sehen waren und 1988 zum ersten Mal dabei waren. In den 90er Jahren wurde dann der Carncaval in Salvador immer professioneller und kommerzieller. Immer neue Show-Stars und Bands wurden engagiert, die allgemeine Sicherheit wurde verbessert und die Trios wurden immer weiter aufgerüstet. Vielleicht ist der Karneval von Rio de Janeiro das "grösste Spektakel der Welt", aber Salvador hat "das grösste Volksfest der Welt". Natürlich sind wir nicht nur am Feiern, ein wenig Kultur steht auch auf unserem Plan. Wir erkunden die Hauptstadt von Bahia, die über 200 Jahre die Hauptstadt von Brasilien war bevor sie von Rio de Janeiro abgelöst wurde. Salvador repräsentiert den grössten Komplex barocker Architektur Südamerikas - von der Unesco unter Denkmalschutz gestellt, vor allem das Altstadtviertel Pelourinho ist einen Besuch wert. Eine steile Klippe unterteilt Salvador übrigens in zwei Teile: in die Cidade Alta "Oberstadt" und die Cidade Baixa "Unterstadt". Über einen Fahrstuhl (Elevador Lacerda) und einige sehr steile Strassen sind die Stadtteile verbunden. Wir nehmen gerne den Fahrstuhl, der uns innerhalb von 10 Sekunden die Höhenunterschiede überwinden lässt. Einer Sage nach soll es in Salvador insgesamt 365 Kirchen geben, für jeden Tag eine. Man könnte den Eindruck haben, daß es stimmt, man sieht überall Kirchen oder zumindest die Kirchtürme. In Wirklichkeit gibt es aber nur 168 Kathedralen, Kirchen und Kapellen. Das hier schon seit Jahrhunderten das Leben pulsiert, sieht man nicht nur an den vielen Kirchen, auch an den prächtigen Fassaden der Paläste und Villen, der Altare und Heiligenfiguren des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Salvador wird auch häufig die magische Bühne genannt, auf der die Kunst von Brasilien entstand bzw. entsteht. Nach sechs Tagen Carnaval streichen wir die Segel, das Wetter hat am vorletzten Abend umgeschwenkt und nachts um 1 Uhr ging ein Riesenunwetter herunter. Jose und ich haben uns einen günstigen Rückflug gegönnt und wie wir festellen genau zum richtigen Zeitpunkt. Während es stark regnet, heben wir mit der Chartergesellschaft BRA ab Richtung Sao Paulo, von dann geht es weiter mit dem Bus nach Curitiba. Mann war das ein Fest... |