 | "Also, wenn ich wirklich nen billigen Flug kriegen sollte, dann komm ich vorbei...", waren meine Worte, während ich mit Betti telefonierte. Währenddessen surfte ich auf den Seiten von www.vbird.com herum und was sahen meine Augen, einen Banner blinkend, daß man für 24 Euro incl. Steuern und Gebühren nach Kopenhagen fliegen könnte, man müßte nur bis 24 Uhr buchen. |
Also nur noch den genauen Termin fixiert und Abflug war dann am 16. September 2004 ab Flughafe Niederrhein (Nähe Düsseldorf). Da ich ohnehin vor hatte mein Auto Richtung Norden zu bewegen, um es dort für meine Zeit in Brasilien stillzulegen, passte das ganz gut. Im Ort Weeze das Auto gaparkt, dann das Airporttaxi genommen und schwupps war ich auf dem ehemaligen Gelände eines Militärflughafens. Leider hatte mein Flug natürlich zwei Stunden Verspätung, aber die Zeit hab ich mir mit dem Laptop vertrieben. In Kopenhagen wurde ich dann gleich von Betti abgeholt. Am nächsten Morgen, Betti war an der Uni, machte ich mich selber auf durch Kopenhagen. Mit der Ubahn ging es zu einem Gebäude der Uni, wo ich Fabs aus Konstanz traf, der dort ein Auslandssemester studierte. Fabs hatte mal wieder, wie das so typisch für ihn ist, das volle Programm organisiert, aber natürlich zum Spitzenpreis. Zusammen mit vielen Erasmusstudenten ging es mit zwei Bussen auf Erkundungstour durch Kopenhagen, an mehreren Stopps konnten wir aussteigen z.B. beim Sitz der Königin(Amalienborg), des Parlamentes oder der Meerjungfrau. Mitten in der Stadt gings es dann auf den Runden Turm, wo man in 36m Höhe eine super Aussicht über die Stadt von Kopenhagen hat. Um dorthin zu kommen, muß man keine einzige Stufe gehen, weil man 209 Meter im Kreis läuft wie in einem Schneckenhaus. Zur Krönung des Abends gab es dann ein All-You-Can-Eat-Buffet in einem Restaurant mitten in der Altstadt, welches die Uni spendierte und Betti sich dazugesellte. Danach zogen wir mit einer lustigen Truppe durch Kopenhagen Richtung Christiania. Der Samstag begann ganz gemütlich mit einem leckeren Frühstück, Besichtung der Business School und Besuch der Stadt zu Fuß. Abends wurde dann im Studentenwohnheim mit Studenten aller Nationaliäten ordentlich vorgeglüht, danach sollte eine Stundentenparty besucht werden, die aber leider aufgrund ständiger Feuerfehlalarme von der Polizei geschlossen wurde. Daraufhin haben wir uns zwei Taxis genommen und haben die Clubs der Stadt unsicher gemacht und einen richtig lustigen gefunden, wo wir uns die ganze Nacht vergnügten. und erst gegen sechs Uhr morgens den Rückzug antraten. Am Sonntag wurde dann natürlich dementsprechend lange geschlafen, bevor Betti und ich zu einem Trip in den Norden aufgebrochen sind und zum Kronborg Schloss gefahren, welches in der historischen Stadt Helsing?r, nördlich von Kopenhagen liegt. Es wurde von Shakespeare als Hintergrund für seine Geschichte von Hamlet verewigt, vielleicht sein berühmtestes Werk - "Sein oder nicht sein?". Und natürlich waren wir auch am Strand bei herrlichem Sonnenschein, trotz herbstlicher Temperaturen. Schneller als gedacht waren dann auch die Tage in Kopenhagen zu Ende und ich trat meinen Rückflug nach Deutschland an.
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