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Montag, 06 Februar 2012
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Islands and Beaches PDF Drucken E-Mail
Montag, 22 September 2003
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Islands and Beaches
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Zurueck am Mirabeach, leihe ich mir Schnorchel, Brille und Flossen und mache mich auf die Unterwasserwelt der glassklaren See zu erkunden. Erst vorbei an toten Korallenriffs, sehe ich dann in den Korallenriffs die bunte Vielfalt der Fische. Nach 90 Minuten hab ich dann erst mal genug und entscheide mich ein wenig Schlaf nach zu holen und ratze am fast leeren Strand.

Abends gehts dann durch den Dschungel wieder zum Longbeach, weil es da anscheinend besseres Essen gibt. Zusammen mit Saskia esse ich direkt auf dem Strand in der Naehe des Wasser und wir treffen die Daenen wieder, mit denen ich mich am naechsten Tag zum Schnorcheln verabrede. Am naechsten Morgen geht es dann mit Bo und Tascha und unserem Guide los und wir machen uns auf die Unterwasserwelt zu erkunden. Meine Ausruestung ist eindeutig besser als gestern und es macht viel mehr Spass. Der Guide hat Toastbrot dabei und wenn man nur ein wenig davon ins Wasser schmeisst, brodelt das Wasser ununterbrochen. Die Fische fighten um jeden Kruemmel. Lustiger wird es dann wenn man seine Hand mit Toast ins Wasser haelt. Die Bische koennen echt gut zu beissen. Taucht man nun ein wenig und nimmt das Brot mit unter Wasser, kann es passieren, das man kein wasser mehr sieht, sondern nur die bunte Vielfalt der Fische. Besonders eindrucksvoll sind der voellig bunte Parrotfisch, der Clownfish, der Zebrafisch und Nemo (aus dem Kinofilm Finding Nemo).

An einem Strand schnorcheln und tauchen wir mit 1m langen Schildkroeten um die Wette, echt richtig cool. Vermehrt sind mir aber die MiniSharks gewesen, die sich nicht haben blicken lassen. Insgesamt stoppen wir bei 5 Stellen und der Guide haelt sogar noch mal ein 6. Mal, dann aber hab ich auch genug. Zurueck an Land setzte ich mich in eine der Haengematten, trinke einen Shake und geniesse den Blick. Von weither, sehe ich wie der Monsum mal wieder aktiv wird und wie eine riesen Regenfront auf die Insel zutreibt. Der ganze Tag war herrlich gewesen und mal wieder kommt ploetzlich irgendwo der Regen her. Schware Wolken verdunkeln den Himmel, ein heftiger Wind kommt auf und dann geht auch ploetzlich der Regen los, mit Blitz und Donner. Auf dem ueberdachten Balkon des Bungalows sitzend beobachte ich das Geschehen. Das schoene ist, das das immer nur eine Stunde dauert und dann wieder alles vorbei ist. Ein schoener Sonnenuntergang entschaedigt dann den Regen.

Abend entscheide ich mich dann fuer das Seafood-BBQ, was die Daenen gestern schon hatten. Ich entscheide mich fuer Barracuda und Shark mit Baked Potato und Salat fuer 12 Ringgits(3 Euro). Riesen Portion und echt super lecker. Hach das Leben kann schon gut zu einem sein.

Gerne waere ich laenger auf diesem Flecken Erde geblieben, aber mich zieht es nach 2 Wochen Reisen endlich nach Thailand. Ich nehme das 8 Uhr Schnellboot und bin gegen neun Uhr auf dem Festland. Dort handel ich mit dem Taxifahrer die Fahrt zur Grenze aus. Die Fahrt mit dem Bus wuerde 5 Stunden dauern und ich moechte die Zuege erreichen. Fuer 45 Ringgit (11 Euro) faehrt mich der Taxifahrer 90 Minuten zur Grenze. Ich geniesse die Landschaft, staune wie manche Menschen leben koennen und schwatze ein wenig mit dem Taxifahrer, stolzer Fahrer von 10 Kindern und 2 Frauen.

Beinahe haette ich dann noch den Praesidenten von Malysia getroffen. Wir fahren durch Pasir Mas, eine Stadt die er heute besuchen will. Die gesamte Strasse ist geschmueckt von blauen Flaggen mit einer Waage als Symbol, das symbolisiert seine Partei. Wir haben Glueck und die Strasse ist noch nicht komplett gesperrt. Haette ich ein Boot spaeter genommen, haette ich es wohl nicht mehr geschafft. Naja, beinahe haette ich ihn getroffen.

Nach 90 Minuten Fahrt, komme ich dann endlich bei der Grenze an, kaufe noch ein bisl Verpflegung und tausche mein restliches Geld von Ringgit in Baht ein. Dannach passiere ich die Grenze und das erste Mal ist es wirklich unkompliziert. Direkt an der Grenze versorge ich mich noch mit Informationen und Kartenmaterial bevor ich ca. 15 Minuten zum Bahnhof laufe, wo ich mir ein Ticket nach Surat Thani in der zweiten Klasse mit Aircon fuer 339 Baht (ca. 8 Euro) kaufe.

Da ich noch ein wenig Zeit habe, nutze ich diese und gehe seit laengerem mal wieder ins Internet und probiere meinen Reisebeicht auf Vordermann zu bekommen. Man vergisst ja doch wieder soviel... Um 11.50 Uhr (uebrigens Thailand liegt eine Stunde hinter Malysia und 5 Stunden vor Deutschland) setzt sich der Zug in Bewegung. Mein Waggon ist relativ leer und ich stelle meine Entscheidung AirCon zu nehmen in Frage. Es ist schweinekalt, lange Hose und Jacke sind notwendig. Sogar meine FlipFlops tausche ich gegen Socken und Turnschuhe.

Irgendwie immer noch ein wenig muede, schlafe ich erstmal zwei Stunden und als ich erwache ist der Zug schweinevoll. Unglaublich, alle reden wild durcheinander und obwohl ich Rapid als Zugart gewaelt habe, halten wir alle 20-30 Minuten. Draussen fliegt die Landschaft an einem vorbei, man sieht die Wan(Tempel), die teilweise echt schoen angelegt sind. Dann beginnt es zu regnen und ich denke mir, dasses ne gute Entscheidung war heute zu fahren.

Im Zug an sich herrscht ein reges Treiben. Fliegende Haendler probieren Lebensmittel an den Mann zu bringen und rufen dabei immer laut in Thai den Namen ihres Produktes. Dabei kann man wirklich alles kaufen, von fertig zubereiteten Speisen ueber frische Erbsen, diverse Nusssorten, Getraenke, mir nicht bekannte Gemuessesorten und Zeitungen. Auf der insgesamt 8 1/2 - 9 Stunden dauernden Fahrt verbringe ich die Zeit mit Schlafen, Essen und Lesen. Nach dem eine Frau mit einem leckeren Reisgericht zum 10. Mal an mit vorbeigelaufen ist und Ihr Spapel an Portionen immer geringer wurde, entscheide ich mich zuzuschlagen und esse ein herrliches vegetarisches Reisgericht mit Gemuese und Ei fuer unschlagbare 25 Baht.

Ein wenig schwierig ist es, rauszukriegen wann man aussteigen muss. Die Namen der Stationen werden nur in Thai genannt und auch die Schilder an den Bahnhoefen sind selten zu entziffern. Endlich haelt der Zug dann (mit 30 min Verspaetung) und ich steige aus und treffe auf dem Bahnsteig Mags, die die gesamte Zeit vor mir gesessen hat. Sie kommt aus Irland und arbeitet auf Ko Samui - meinem neuen Ziel- als Englischlehrerin. Mit einem TukTuk, einem Pickup mit Sitzen und Dach lassen wir uns mit anderen Reisenden zum Pier bringen.

Dort angenommen kaufen wir uns die Tickets fuer das Nachboot. BEvor wir abfahren gehe ich mit Mags noch was trinken und wir plauschen intensiv bis zur Abfahrt des Bootes. Normalerweise dauert die Fahrt 2-2.5 Stunden. Unser Boot braucht 6 Stunden, faehrt nur in der Nacht und hat auf dem Upperdeck Matratzen und Kissen, so dass man dort bestens schlafen kann. Echt ne coole Sache. Mann kommt ausgeschlafen auf der Insel an, braucht kein Hostel und fuer 150 Baht kann man echt nix sagen. Allerdings sind das Lower- und Upperdeck vielleicht nur 1,70 m hoch, ein wenig eng fuer mich und meinen Rucksack, aber es geht. Ueberall sind Fans installiert und bei den geoeffneten Fenstern ist es herrlich, wie der Wind leicht ueber das Gesicht streichelt. Um Punkt fuenf legt das Schiff dann am Pier an, Mags wekt mich, ich haette es fast verschlafen.

Eigentlich wollte ich zum Bo Phut Beach im Norden, da der in laut Zeitschrift Reise und Preise der schoenste sein soll, aber Mags ueberredet mich mit nach Cheweng zu kommen, da dort ein wenig mehr los sei und ich ja immer noch zu den anderen Beaches koennte. Nach 3/4 Stunde Fahrt mit dem TukTuk kommen wir um 6 Uhr dann in Chaweng Beach an und ich verabschiede mich von Mags und gehe Richtung Strand.

Auf dem Weg dorthin treffe ich Saya, die zusammen mit auf dem Nachboot war. Gemeinsam sitzen wir am Strand, geniessen die Morgendaemmerung und freuen uns ueber einen wundeschoenen Sonnenaufgang. Nachdem wir uns die gesamte Zeit unterhalten haben, entscheiden wir uns gegen halb acht uns auf die Suche nach einem Zimemr zu machen. Der Beach ist echt wahnsinnig lang und wir schauen uns mehrere Bungalows an, aber ich finde sie alle ein wenig zu teuer. Dank Mags, die mir die Marine Bungalows im Norden empfohlen hatte, finden wir guenstige und nette Bungalows.