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Seite 3 von 3 Ich entscheide mich erstmal ein wenig zu schlafen und treffe spaeter Saya wieder, mit der ich wenig durch die Stadt hinter dem Beach laufe. Echt voellig ueberlaufen, voll tourimaessig hier und eigentlich auch nicht schoen, vom Beach mal abgesehen. Nach ueber 2 Wochen Asiafood, hab ich mal Bock auf was Europaeisches und entscheide mich bei Pizza Hut fuer ne kleine Pizza. Herrlich... Mit einem TukTuk fahren wir beide zum einsamen Bo Phut Beach. Man landet erst im urigen Fischermans Village. Am Strand machen wir vorbei an Palmen einen laengeren Spaziergang und erzaehlen uns super viel. Saya ist 23, gebuertige Irakerin und war bei Ausbruch des 1. Golfkrieges gerade mit ihrer Familie in GB und lebt seitdem dort und hat mittlerweile auch einen britischen Pass. Nach dem Bo Phut, lassen wir uns zum Big Buddha Beach bringen, wo ein riesiger Buddha und ein Tempel von Moenchen ist. Anstaendig gekleidet besuchen wir Buddha und bitten ihn fuer den morgigen Tag uns ein SuperWetter zu bescherren, da wir beide eine SeaSafari gebucht haben. Wir hoffen mal Buddha ist gut zu uns. Zurueck am Chaweng Beach, ich hatte eine Taxifahrer solange bequascht bis er uns zu einem megagenialen Preis zurueck gefahren hat, laufen wir zurueck zum Hostel als es anfaengt wieder stark zu regnen. Wir beginnen zu rennen, es nuetzt aber nichts, wir kommen patschnass zurueck. Egal, duschen wollte ich ja eh. In der Dusche treffe ich dann eine Ratte. Na Toll. Haustiere hatte ich ja nicht gebucht. Sie hatte sich durch ein Loch in der Holzwand Zugang zum Bungalow verschafft. Ich denke mal, wir waren beide sehr erschroken. Mit dem guten Tape aus Zivizeiten und Steinen verschliesse ich alle Loecher, die ich finden kann und hab dann bis zum Ende des Aufenthaltes Ruhe. Abends gehen Saya und ich direkt am Strand essen und faellen eine ausgezeichnete Entscheidung. Seafood BBQ mit einem super netten Kellner, den wir tagsueber schon kennengelernt hatte. Obwohl die HappyHour vorbei ist, lass ich sie mal verlaengern (man muss die echt nur fragen) und nach einem Cocktail als Aperitiv entscheiden wir uns jeder fuer frischen Fisch aus der riesigen Fischtheke(Red Irgendwas und Butterfish). Shark und Barracuda kannte ich ja schon. Salat, all you can eat, und Baked Poatoes und Knoblauch Brot vervollstaendigen das geniale Essen. Nach dem Essen goennen wir uns noch in einer kleinen Strandbar einen Absacker bis es dann ab in die Federn geht. Am naechsten Morgen heisst es dann frueh aufstehen. Um acht Uhr werden wir abgeholt und treffen im TukTuk Gary und Therry, beide von der Isle of Man, die gerade nach Neuseeland auswandern und sich vorher noch einen kleinen Urlaub goennen. Beide super lustig. Zuerst geht es auf Boot, wo wir dann insgesamt 19 Leute sind aus Suedafrika, Schweden, Scottland, England und Holland. Naja, ein Deutscher hielt die Flagge hoch und das war ich, schon komisch. Ein kleines Fruehstueck, Croissants und Tea or Coffee und die Reise in den Marine National Park geht los. Ca. 2 - 2,5 Stunden dauert die Fahrt, die ich nutze, um mich ein wenig in der Sonne zu rekeln. Uebrigens Buddha hat mich verstanden. Das Wetter ist bombastisch, der beste Tag, den ich hier hatte. Keine Wolke am Himmel. Zu Saya war Buddha nicht so nett, sie hatte gestern im Regen Ihre Kamera verloren, zwar war die nicht so teuer, aber aergerlich das der Film weg ist. Der Nationalpark besteht aus zig kleinen Inseln, teilweise mit bizarren Felsformationen. Der Park besteht aus 40 Inseln, im Nordwesten von Ko Samui und ist 250 km2 gross, wovon allerdings nur 19 km2 Land ist. Die attraktivsten Inseln sind: Ko Wua Talap (Sleeping Cow island), Ko Mae Ko (Mother island), Ko Prayat (Economical island), Ko Sam Sao (Tripod island), Ko Nai Pud (Mr Pud\'s island), und Ko Wua Teh (Kicking Cow island). Die meisten Inseln(manche bis 400m hoch) sind aus Limestone(Kalkstein) und haben keine Haeuser, sondern bestehen nur aus (Regen-)Wald und kleinen Straenden. Mit Kanus verlassen wir das Schiff Richtung Strand von einer der Inseln. Dort angekommen verlassen wir die Kanus und kraxeln in die Berge und haben von mehreren Viewpoints eine traumhafte Aussicht auf die kleinen umliegenden Insel. Mitten in der Insel ist ein grosser Salzwassersee, der unterirdisch mit Salzwasser gespeist wird. Generell gibt es voll viele Hoehlen und unterirdische Tunnelsysteme. Nachdem man im Wasser sich kurz erfrischen konnte, geht es zurueck zu den Kanus und dann zurueck zum Boot, wo ein super Lunchbuffet wartet und alle sich hungrig den Bauch voll schlagen, waehrend das Boot schon wieder weiterfahert. Nachdem essen legt das Boot wieder an und alle ziehen sich Schwimmwesten an und es geht wieder in die Kanus und wir erkunden die Islands per Kanu. Die Inseln, die wir erkunden haben alle senkrechte Ufer und die Ufer sind unten durch die Brandung ausgehoehlt, sodass man immer im Schatten fahren kann. Saya und ich sind die Besten im Paddeln und allen im weit voraus und auch immer die ersten die durch enge Hoehleneingaenge in das Hoehlensystem eindringen. Teilweise kann man nur im Liegen und mit Haenden an den Felsen sich fortbewegen. Besonders schoen ist es, wenn man nach dem Durchqueren einer Hoehle in einen See inmitten der Insel landet, die eben nur durch die Hoehle zu erreichen ist. Nach dem ausfuehrlichen Erkunden von mehreren Hoehlen und Inseln, verlassen wir die Boote und gehen noch eine Runde schnorcheln, bevor es wieder auf das grosse Boot zurueckgeht. Dort erwartet uns tropische Fruechte und kalte Getraenke und es geht zurueck nach Ko Samui. Dort angekommen haben wir noch das ElefantenTekking gebucht. Die grosse Grauen tragen uns durch einen kleinen Dschungel und mein Elefant laesst mich auf seinem Kopf durch die Gegend reiten, waehrend seine Ohren gegen meine Beine schlackern. Schon sehr lustig, allerdings macht man das wohl auch nur einmal im Leben. Nach einem super genialen Tag geht es dann um halb sieben nach Hause. Gerade als wir zum Abendessen gehen wollen, geht mal wieder das Mega-Unwetter runter und den ganzen Abend wird es ueberall blitzen, auch wenn es nicht regnet. Ist schon ein lustiges Wetterschauspiel. Nachdem ich es erfolgreich geschafft habe, meine beiden vollen Speicherkarten auf CD zu brennen gehen wir noch lecker Abendessen und geniessen die Happyhour bis 23 Uhr. Nach einem super coolen Tag falle ich muede ins Bett. Der naechste Morgen heisst fuer mich wieder Aufbruch. Ich will nach Ko Pha-Ngan, die Nachbarinsel. Saya und ich verabschieden uns, es war echt eine super Zeit mir ihr, und ich nehme ein TukTuk zum BigBuddhaPier, wo um 10.30 die Faehre auf die Insel losgeht. Eigentlich wollte ich ja Postkarten schreiben, aber ich schaffe es gerade meine erste Karte zur Mitte zu schreiben, als ich von der Seite angesprochen werden: \"Are you German?\". Mein kleiner Maulwurf, den Mati mir geschenkt hatte und der an meinem Rucksack baumelt, hatte mich verraten. Gina und Manuel, beide aus Deutschland, hatten das natuerlich gleich gepeilt. Naja, wie das dann so ist, man verquascht sich. Manuel wollte zusammen mit 2 Brtiten, 1 Neuseelaendler und einer Russin fuer eine Nacht auf der Insel bleiben, da heute Half-Noon ist. Ko Pha-Ngan ist beruehmt fuer seine Fullmoonparties, die irgendwann man begonnen wurden und seitdem immer an Vollmond abgehalten werden. Wenn so eine Party ansteht, bekommt man nirgends eine Unterkunft und am Strand tanzen 5000-8000 Leute und verwandeln die verschlafene und ruhige Insel in eine riesige OpenAirDisco. Naja, dann gibt es eben noch die Halfnoon und Blackmoonparties, die allerdings nicht soviele Leute anlocken. Heute am Donnerstag ist also Halfnoonparty. Vorher allerdings entscheiden Manuel und ich uns ein Motorbike zu mieten und damit das Hinterland zu erkunden. Ich lustig, man bezahlt 3,50 Euro fuer 24 Stunden und bekommt dafuer eine 125 Maschiene ohne seinen Fuehrerschein zu zeigen. Ab in die Wege geht es und wir fahren in einen kleinen Nationalpark mit Wasserfall und excellenten Viewpoint, den wir erstmal besteigen muessen. Alles in allem echt super lustig. In Thong Sala erkundigen wir uns noch nach Faehren nach Ko Tao, bevor es zurueck zu unserem Bech geht. Nach einem netten Essen mit den Briten, Neuseelaendern und der Russin gehen wir zur Halfnoonparty, die allerdings ein wenig klein ausfaellt. Zwar ist der Beach voll von Kerzen, Fackeln, Feuerschluckern, aber es sind nicht soviele Leute unterwegs. Trotzdem geniessen wir das Treiben, liegen am Strand auf Matten und Kissen und beobachten das kleine Feuerwerk. Echt schoen... Zu muede zum Tanzen gehe ich dann ins Bett... Am naechsten Morgen wache ich gegen zehn auf, Manuel ist schon los, er wollte das erste Boot zurueck nach Ko Samui nehmen, und geniesse eine leckeres Fruehstueck am Strand, update meinen Reisebericht und nehme das Boot in den naechsten Beach. Davon aber erzaehle ich demnaechst mehr. Naechstes Ziel wird Ko Tao sein. So das war es mal wieder... ciao cs
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